Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden.

Das ist die wichtigste Botschaft der Welt. Wir können Gott in Jesus Christus erleben, weil er auferstanden ist. Diese Auferstehungskraft wirkt in den Herzen der Glaubenden und soll die Menschen, die Gott noch nicht kennen oder „keinen Draht“ mehr zu ihm haben, erreichen.

Das ist der Auftrag, den unser Herr seinen Jüngern – also auch uns – gegeben hat.

Durch die Corona-Pandemie ist es nun schon wieder seit langem nicht möglich, zusammen Gottesdienste in unserem Gemeindehaus zu feiern oder für Veranstaltungen zusammen zu kommen.

So entstand die Idee, eine besondere Osteraktion zu verwirklichen. Ein großes Banner an der Außenwand des Gemeindehauses lud ein, (unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzeptes) einzutreten und die Stationen des Ostergeschehens nachzuempfinden.

In den Räumen erwarteten den Besucher Impulse, die ihn in das Erleben Jesu mit hineinnehmen sollten. Die jeweiligen Bibeltexte lagen aus und man konnte sie mit nach Hause nehmen. An manchen Stationen gab es Impulsgeber in Form von Liedern/Gedichten, die ebenfalls mitgenommen werden konnten.

Und wer einfach „nur“ beten wollte, fand sicher auch ein passendes Plätzchen.

Einzug in Jerusalem

Eine sehr schön gestaltete Szene von Lilly. Sie fügte sich wunderbar ein in die Landschaft mit Palmen, einem Eselsfigur und weiteren Accessoires, die Stimmung gut wiedergab. In die Landschaft hinein stellte sich die Frage:

„Wer ist Jesus für dich?“ Der Revolutionär, der Brotkönig, …der Messias?

Beim genauen Hinschauen konnte man viele Anregungen finden.

 

Das Abendmahl

Jesus feierte mit seinen Jüngern das Abendmahl. Im Zentrum standen Brotteller und Weinkelche. Das Abendmahl mit seinen Jüngern erinnerte an das Passahmahl, das die gläubigen Juden feierten. Es war eine Gedenkfeier, die mit Lobgesängen endete.

Auch unsere Abendmahlfeiern erinnern an Jesu Opfer für uns. Hier konnte man im Detail Hinweise und Anregungen finden.

Der Garten Gethsemane

Nach der Feier des Abendmahls ging Jesus mit seinen Jüngern an den Ölberg, in den Garten Gethsemane. Dort hielt er sich oft auf, um mit seinem himmlischen Vater in die Stille zu gehen.

In den Stunden vor seiner Gefangennahme und Hinrichtung bat er die Jünger mit ihm zu wachen. Es wird berichtet, dass Jesus mit dem Vater ringt, ihm seine Not, seine Angst darlegt. Er ist total verzagt. Sein Gebet endet: „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“.

Er kam zu den Jüngern zurück – sie schliefen! Dreimal betete Jesus – jedes Mal fand er seine Jünger schlafend vor.

Karfreitag

Auf dem Altartisch fand man Hinweise zum Karfreitags – Geschehen.

Ein Herz, auf dem das Holzkreuz steht – Jesus gibt alles. Er erwirbt mit seinem Tod das Heilwerden für uns.

Ostern – das Grab ist leer

Neben der Szenerie des weggerollten Steines vom Grab und der Aufschrift, „Jesus lebt“ konnte man Wunderkerzen finden.

Die Auferstehung Jesu ist das zentrale Wunder, das Gott getan hat!

Das ist ein Grund zum Jubeln und Gott zu ehren!

Am Ende des Rundgangs stand ein Kindertisch, an dem Bilder der verschiedenen Stationen ausgemalt, Rätsel gelöst oder gebastelt werden konnte.

Diese Aktion bot vielen aus der Gemeinde die Möglichkeit, mal wieder ins Gemeindehaus zu kommen um zu beten, zu meditieren oder einfach mal wieder in den vertrauten Räumen zu sein. 

Kleine Begegnungen, ein Grüßen auf Distanz sind Möglichkeiten, uns nicht aus den Augen zu verlieren und Gemeinschaft zu stärken. Das hat einfach gut getan.